Ist eine Selbsthilfegruppe etwas für mich?

„Von der Gruppe habe ich an der Uniklinik Bonn erfahren, wo ein Flyer aus lag. Ich habe nicht direkt Kontakt aufgenommen, weil ich so etwas noch nie gemacht hatte und mir nicht sicher war, ob das etwas für mich ist. Außerdem war ich noch zu viel mit den Therapien und der ganzen Materie beschäftigt, so dass mir das alles zu viel war. Meine erste telefonische Kontaktaufnahme mit Anja, und dann auch das erste Treffen mit der Gruppe, waren sehr positiv. Anja war sehr offen, nett, hilfsbereit und sie strahlte eine gewisse Ruhe aus. Auch von den Gruppenmitgliedern beim ersten Treffen hatte ich den Eindruck, dass sie alle offen und nett waren und dass das privat erzählte auch nicht „herumgetratscht“ wird. Für alle, die nicht wissen ob eine Selbsthilfegruppe etwas für sie ist, hingehen und ausprobieren.“

(A., 44, Bonn, im Februar 2017)

Mein Kontakt zu „Dornröschen“

„Nach meiner 3. negativen ICSI habe ich bewusst nach einer Selbsthilfegruppe im Rhein Sieg Kreis gesucht, und habe im März 2016 „Dornröschen“ über das Internet gefunden.

Es ist sehr schwierig, mit Freunden über das Thema zu sprechen, die noch nie Berührungspunkte hatten, und schwer nachvollziehen können, wie es einem geht.

Ich habe direkt Kontakt aufgenommen und bin zum nächsten Treffen hin.

Da ich ein eher zurückhaltender Mensch bin war ich erstaunt wie leicht es mir gefallen ist, über mich und meine Geschichte zu reden. Ich gehe nur sehr unregelmäßig zu den Treffen, da es beruflich sehr eng ist das zeitlich unter zu bekommen. Trotzdem habe ich mich bei jedem Treffen wohl gefühlt und interessante Geschichten und neue Infos mit nach Hause genommen. Man fühlt und fiebert mit jedem mit, und freut sich wenn es bei jemandem dann doch noch klappt. Interessant sind natürlich auch die Einladungen und Infos zu Fachthemen.

Ich kann jedem nur empfehlen es einfach mal auszuprobieren und zu einem Treffen vorbei zu kommen. “

(K., 38, Königswinter – im Januar 2017)